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  • Guek

Die Bescherung bleibt aus

Im letzten Heimspiel des Jahres war der SV Leonberg/Eltingen zu Gast in Schwaikheim. Nach der deutlichen Pleite gegen den Ligaprimus aus Albstadt, wollten die Sportfreunde zu Hause an die starke Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen. Mit einem Sieg hatte man die Chance den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen.

Im Angriff starteten die Geckos mit Sand im Getriebe. Gegen die offensive Abwehr der Gäste hatten die Mannschaft ihre Schwierigkeiten. Weitaus besser kam die Defensive in die Partie. Somit entwickelte sich eine torarme Anfangsphase, in welcher sich die Gäste zunächst mit 1:4 (11.) absetzen konnten. Nach einer SF-Auszeit (2:6, 13.) und der Hereinnahme von Rückraumshooter Noah Fischer kam auch der Angriff langsam auf Betriebstemperatur. Fischer erzielte die nächsten fünf Gecko-Tore in Folge und brachte seine Farben zurück ins Spiel (7:8, 20.). Dann bezahlte Fischer seine Torflut mit einer Manndeckung und der Angriff der Sportfreunde geriet wieder ins Stocken. Die Leonberger nutzten dies und setzen sich bis zur Halbzeit auf 9:12 ab.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Schwaikheimer gut in die Partie. Nun schulterte Philipp Eckstein seine Mannschaft im Angriff. Eckstein erzielte die nächsten fünf Tore für seine Farben und stellte den Anschluss wieder her (14:15, 41.). In den nächsten Minuten steuerte die Partie dann, aus Sicht der SF, unruhiges Fahrwasser an. Innerhalb von gut einer Minute erhielten drei Akteure in Rot eine Zeitstrafe . In dreifacher Unterzahl musste man zusehen, wie die Leonberger wieder auf 14:18 (45.) davonzogen. Jedoch steckten die Schwaikheimer nicht auf und kämpften sich auf 17:18 (47.) zurück. Der Ausgleich sollte den Geckos jedoch nicht gelingen, im Gegenteil zogen die Gäste wieder auf 19:23 (54.) davon. Die Sportfreunde ließen sich jedoch nicht abschütteln und kamen ein weiteres Mal auf ein Tor heran (23:24, 57.).

Beim Stand von 24:25 und in Überzahl ging es für die Sportfreunde dann in die letzte Minute der Partie. Die Gäste gestalteten ihren nächsten Angriff jedoch erfolgreich und Kai Schweikhardt konnte nur noch auf ein Tor verkürzen (25:26) ehe die Sirene das Ende einer umkämpften Partie verkündete, dieses Mal mit dem bitteren Ende für die Gastgeber.

Die Geckos haben wieder einmal ihren Kampfgeist und Moral bewiesen. Auch die Defensive um Fabian Schindlbeck und Philipp Eckstein zeigte eine ansprechende Leistung. Jedoch muss sich die Mannschaft den Vorwurf gefallen lassen, in den entscheidenden Phasen zu unclever und fehlerbehaftet zu agieren. Auch die Chancenverwertung bleibt ein Manko des Teams. So verpassten es die Geckos mehrmals den Ausgleich zu erzielen und mussten während der gesamten Partie einem Rückstand hinterherrennen. Dennoch zeigt die Leistungskurve der Mannschaft in den letzten Spielen nach oben. Nun gilt es die Pause zu nutzen, um die Akkus wieder aufzuladen und sich konzentriert auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten.

SF: Miliadis, Doll; Karcher (2), Eckstein (7/5), Slangen, Schindlbeck (1), Baumholz, Werner (3), Fischer (7), Friz (1), Klöpfer, Kornmann (3), Schweikhardt (1)





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